Über mich

Melanie Rocksien-Riad
Melanie Rocksien-Riad        Foto: Ecki Raff

44 Jahre alt, Familienmensch und Mutter von vier Kindern, Inhaberin und Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens, politisch und sozial engagiert, neugierig, in vielen Ehrenämtern unterwegs und fasziniert von dieser wundervollen Stadt, – so könnte man mich vielleicht in aller Kürze beschreiben.

Mein Name ist Melanie Rocksien-Riad, und ich bewerbe mich am 8. Mai für das Amt der
Oberbürgermeisterin in Stralsund und bitte um Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

Soziales und ehrenamtliches Engagement

  • ehrenamtliche Richterin am Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern und am Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern
  • Mitglied im Konvent der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern
  • Mentorin im Cross-Mentoring-Projekt
  • bis 8/2020 IHK-Prüferin für Einzelhandelskaufleute
  • Mitglied im Aufsichtsrat des VME Einrichtungspartnerring
  • Mitglied der Arbeiterwohlfahrt
  • Mitglied der SPD von 1998 – 2021

Kontakt

Sie erreichen mich unter info@rocksienfuerstralsund.de oder


FAQ Melanie Rocksien-Riad

Warum möchten Sie Bürgermeisterin in Stralsund werden?

Gemeinsam mit den Stralsunder*innen möchte ich diese wunderschöne Stadt gestalten. Das „WIR“ ist unsere größte Stärke. Vielen Stralsunder geht es ums WIR, geht es um das Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich möchte der Stadt ein neues Gesicht geben. Ich möchte den Bürger*innen zuhören, sie dazu ermuntern, Stralsund und unsere Stadtgesellschaft mitzubestimmen, mitzuwirken, Ideen einzubringen, kritisch zu hinterfragen und gemeinsam mit der Verwaltung und mir als OB diese Stadt weiterzuentwickeln und zu gestalten. Nicht zuletzt möchte ich nach 788 Jahren die erste Oberbürgermeisterin der Hansestadt Stralsund werden. Es ist Zeit.

Welche politische Erfahrung haben Sie?

Ich war schon immer politisch interessiert und engagiert. Über viele Jahre war ich in der Arbeiterwohlfahrt und der SPD aktiv. Mit 22 Jahren wurde ich die Referentin eines Bundestagsabgeordneten und habe seit 2002 auch dessen Büro im Bundestag geleitet.
In meiner Position als Unternehmerin und durch mein ehrenamtliches Engagement habe ich immer wieder Berührungspunkte mit der Politik, vor allem auch auf kommunaler Ebene.
Zudem bin ich seit vier Jahren Mitglied im Aufsichtsrat VME Einrichtungspartnerring.

Was sind Ihre wichtigsten Themen, die Sie anpacken wollen?

Es gibt viele Dinge, die ich angehen möchte.
Zu meinen Herzensthemen zählt unter anderem, mehr Plätze für junge Menschen in Stralsund zu schaffen. Es fehlen Orte, an denen sie ihre Freizeit verbringen können. Mein Ziel ist, Proberäume, Grünflächen, Freizeittreffs oder vielleicht irgendwo auch einmal einen Bauwagen zu finden, wo sich junge Menschen aufhalten können. Gemeinsam mit den Jugendlichen möchte ich mich auf die Suche begeben. Und nicht zuletzt: Ein Kinder- und Jugendparlament werde ich zur Chefsache machen.

Ein anderes Thema ist die Belastung der Stralsunder Altstadt durch den Autoverkehr. Die Zugänglichkeit zum Parkhaus im Quartier 17 muss erhalten bleiben, in der Wasserstraße muss der Autoverkehr jedoch deutlich reduziert werden und die Straße „Am Fischmarkt“ will ich als Fußgängerzone ausbilden. Dort ist Platz genug, um ergänzend eine sinnvolle Führung des Ostseeküsten-Radwanderweges zu gewährleisten.

Um Stralsund als Wirtschaftsstandort weiter voranzubringen, ist es unbedingt notwendig, dass wir mit den Akteuren in ganz Vorpommern zusammenarbeiten. Über eine ausgegliederte städtische GmbH will ich die Wirtschafts- und Tourismusförderung effektiver und selbstständiger organisieren. Der Stadtmarkenprozess und das Marketing will ich zur Chefsache machen, mit der Hochschule viel enger zusammenarbeiten. Und besonders wichtig: Die intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Unternehmer*innen der Region!

Gesundheit ist für Viele von uns das kostbarste Gut. Aus meiner Sicht gehört dies in die öffentliche Hand und nicht in eine gewinnorientierte Konzernstruktur. Ich werde daher alles dafür tun, das Stralsunder Klinikum wieder in die Hände der Stadt zurückzuholen. Auch die Landesregierung unterstützt dieses Vorhaben und ich bin zuversichtlich, dass eine OB auch hier dicke Bretter bohren kann.

Ihren Stadtteil vor Ort kennen vor allem diejenigen, die dort leben. Eine OB ist gut beraten, sich diese Kenntnisse und Einschätzungen vor Ort anzuhören und darauf einzugehen. Ich werde vorschlagen, Stadtteilbeiräte ins Leben zu rufen. Sie sollen zu den Entscheidungen, die den eigenen Stadtteil betreffen, gehört werden und Empfehlungen abgeben können. Und mit einem eigenen Finanzbudget sollen kleinere Projekte oder auch einmal ein Stadtteilfest finanziert werden können.

Werden Sie künftig in Stralsund leben und wohnen?

Zurzeit lebe ich in einer kleinen Wohnung in der Altstadt. Zu einem Umzug mit vier Kindern gehören auch Kita- und Schulwechsel, und das muss gut geplant sein.

Wie stehen Sie aktuell zur Ansiedlung von XXXLutz?

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund hat dazu eine Entscheidung getroffen, die ich als Oberbürgermeisterin der Hansestadt akzeptieren werde.

Warum sind Sie aus der SPD ausgetreten und werden nun von ihr unterstützt?

Ich war über 20 Jahre Mitglied der SPD. In dieser Zeit hat sich viel verändert, auch innerhalb der Partei. Am Ende habe ich für mich die Entscheidung getroffen, die SPD zu verlassen. Doch das geschah ohne Groll. Deshalb unterstützt mich die Partei nun bei meiner Kandidatur zur Oberbürgermeisterin.

Sie sind parteilos und werden trotzdem von „Den Grünen“ und der „SPD“ unterstützt. Wie ist das zu verstehen?

Ich bin unabhängig voneinander von Mitgliedern beider Parteien angesprochen worden, ob ich mir eine Kandidatur für die Oberbürgermeisterin-Wahl in Stralsund vorstellen kann. Es war schnell klar, dass es gut vorstellbar ist, dass die beiden Parteien eine gemeinsame Kandidatin unterstützen.
Ich bin zwar den Zielen der SPD und der Grünen sehr nahe, habe aber als parteilose Kandidatin das Glück, meinen ganz eigenen Weg gehen zu können und mir trotzdem der Unterstützung beider Parteien sicher sein zu können.