Durchgangsverkehr im Wohngebiet – ein Besuch bei Familie Westendorf

Ein Ergebnis meiner Umfrage waren auch ganz persönliche Rückmeldungen, wie der von Familie Westendorf. Seit über 50 Jahren wohnt die Familie in Knieper Vorstadt. Ihr Haus steht so, dass der Durchgangsverkehr, die Busse und der Lieferverkehr zum Gewerbehof in der Lindenstraße unmittelbar an ihrem Haus vorbei fahren.

Seit Jahren setzt sich Familie Westendorf dafür ein, dass zumindest der Durchgangsverkehr durch ein Einbahnstraßensystem unterbunden wird und macht darauf aufmerksam, dass der Straßenbelag in der Vogelsangstraße zu zusätzlichen Erschütterungen und Lärm führt.

Ich werden mir vorerst Informationen zu diesem Fall beschaffen. Da Verkehrszählungen durch geführt worden sind, müssen diese Ergebnisse genau geprüft werden. Insbesondere weil es sich um ein Wohngebiet handelt. Darüber hinaus kann man auch eine Lärmmessung durchführen lassen. Die sogenannte „Lärmfibel“ (*) , die es bereist in einigen Gemeinden gibt, gibt dafür einige Hinweise.

Ob eine andere Straßenführung möglich ist, muss aus meiner Sicht bei einer derartigen Belastung ebenfalls seriös und unter Anhörung der Einwohner*innen geprüft werden.

Grundsätzlich möchte ich mich für alternative Verkehrskonzepte und mehr Radwege einsetzen. Für die Notwendigkeit, dass sich in Stralsund in diese Richtung einiges bewegen muss, ist dieser Besuch ein gutes Beispiel.

* https://www.staedtebauliche-laermfibel.de/?p=110&p2=7.1.4