Eishalle in Stralsund

Melanie Rocksien-Riad, die zur Oberbürgermeister*innenwahl am 8. Mai 2022 kandidiert, unterstützt das Ansinnen des 14-jährigen Schülers Sören Staupe, der eine Onlinepetition auf den Weg gebracht hat mit dem Ziel, in Stralsund eine Eishalle zu bauen:

„Es ist zumindest sinnvoll, die Möglichkeiten für ein solches Projekt einmal zu überprüfen und einzuschätzen, ob sich das finanziell darstellen lässt und wie groß das Interesse der Stralsunderinnen und Stralsunder an einem solchen Angebot ist. Ich kann mir das aber gut vorstellen und ich finde grundsätzlich richtig, dass wir Ideen und Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern ernst nehmen und prüfen sollten. Und wenn so etwas von Schülerinnen und Schülern ausgeht, dann sehe ich das als sehr gutes Zeichen für demokratisches Engagement.

Es gibt zahlreiche Städte, die nicht unsere Größenordnung haben und sich trotzdem für ein Eissport- und Freizeitangebot entschieden haben. Ich verweise etwa auf Malchow. Kühlungsborn hat eine Eislauf- und Mehrzweckhalle und Usedom hat die Eisarena, um nur einige Beispiele zu nennen. In etwas größeren Städten wie Neubrandenburg und Schwerin gibt es ebenfalls entsprechende Angebote. Warum sollte Ähnliches nicht auch in Stralsund möglich sein. Nicht zuletzt würde eine Eishalle für das Oberzentrum Stralsund-Greifswald ein großartiges Freizeitangebot für eine breite Bevölkerungsschicht bieten.

Ich halte es auch für zielführend, einmal zu prüfen, ob man eine Eishalle mit einem städtischen Sport- und Freizeitbad kombinieren kann. Energetisch kann das sehr sinnvoll sein. So wird etwa in Köln im Lentpark eine derartige Kombination genutzt, um die Abwärme beim Betrieb der Eisanlage zur Warmwasseraufbereitung des Schwimmbades zu nutzen. Alleine dadurch spart man schon 20 Prozent Energie.“