Pressemitteilung zum Thema „Ortsteilvertretungen in der Hansestadt einrichten“

Rocksien-Riad: „Bürgerinnen und Bürger in den Stralsunder Stadtteilen sollten mehr mitgestalten können“

Stralsund. Den Stralsunderinnen und Stralsundern die Möglichkeit zu geben, mitzugestalten und mitzubestimmen, ist eines der wichtigsten Anliegen Melanie Rocksien-Riads. Für die parteilose Kandidatin zur OB-Wahl am 8. Mai hat es deshalb Priorität, dass in den Stadtteilen der Hansestadt Beiräte eingerichtet werden. Dazu erklärt sie:

„Es ist wichtig, dass sich jede Stralsunderin und jeder Stralsunder mitgenommen fühlt, vor allem, wenn es um Entscheidungen im eigenen Ortsteil geht. Denn wer weiß besser darüber Bescheid, welche Probleme es in Knieper West, Andershof oder Viermorgen gibt als die Menschen, die dort leben. Wir müssen mit den Menschen reden und nicht über sie.

Ziel ist nicht nur, dass Ortsteilbewohner*innen so besser Gehör finden, sondern vor allem auch, dass sie über wichtige Entscheidungen informiert und mitgenommen werden. Dabei sollte es nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben, denn nach der Kommunalverfassung unseres Bundeslandes haben die oder der Vorsitzende dieser Ortsteilvertretungen in Gemeindevertretungen und Ausschüssen Rede- und Antragsrecht, wenn es um die jeweiligen Ortsteile geht. Das ist gelebte Demokratie.

Bei meinen Rundgängen, die mich in den vergangenen Wochen in alle Stralsunder Stadtteile geführt haben, bin ich mit vielen Einwohner*innen ins Gespräch gekommen. Sie alle haben mir widergespiegelt, dass es ihnen wichtig ist, gefragt und mit einbezogen zu werden, mitzureden und vor allem die eigenen Vorstellungen mit einbringen und ihre Sorgen und Nöte loswerden zu können. Wenn Menschen sich in ihren Ortsteilen wohlfühlen und Teil der Gestaltung und Mitbestimmung sind, ist die Identifikation mit der eigenen Stadt eine ganz andere.

Umso weniger verstehe ich die Entscheidung, dass die Mehrheit der Mitglieder der Bürgerschaft sich in der vergangenen Sitzung gegen die Einrichtung von Stadtteilvertretungen ausgesprochen hat. Dass ausgerechnet die Mehrheit der gewählten Vertreter*innen der Stralsunder*innen den Bürger*innen der Stadt die Möglichkeit verwehren, mitzugestalten und mitzureden, ist für mich nicht nachvollziehbar.“