Pressemitteilung: Solarthermie in Stralsund

50 000 Quadratmeter Solarthermie zwischen Hansedom und Vogelsang

Ich begrüße das Vorhaben mit einer Flächensolarthermieanlage in Nachbarschaft zum Hansedom mehr erneuerbare Energien in das Fernwärmenetz der Hansestadt Stralsund einzuspeisen
Die Dimension dieser Anlage ist beachtlich. Auf einer Fläche von 50 000 qm, das entspricht 5 Hektar, soll ein Solarthermiefeld gebaut werden, das einen bedeutenden Anteil der Wärmeversorgung in Knieper West übernehmen kann. Bisher wird das Stralsunder Fernwärmenetz vor allem mit Erdgas betrieben. Damit wird deutlich, dass mehr erneuerbare Energien nicht nur für die Begrenzung des Klimawandels wichtig sind. Mit der Wärmeversorgung aus Solarthermie leisten wir auch einen bedeutenden Beitrag dazu, die Abhängigkeit von russischem Gas zu reduzieren. Und auch das ist nicht nur angesichts des Krieges in der Ukraine überaus wichtig.

Geplant ist auf der Fläche zwischen Knieper West und Grünhufe/Vogelsang eine innovative Kraft-Wärme-Kopplung mit Solarthermie. Mit dieser Anlage steigert sich der Wärmeanteil erneuerbarer Energien von bisher 16 Prozent auf mindestens 26 Prozent. Das ist gut fürs Klima, gut für mehr Unabhängigkeit vom Erdgas und es sichert zudem die Perspektive städtischer Unternehmen.