Umweltschutz nicht auf die lange Bank schieben

Pressemitteilung

Rocksien-Riad: Bei öffentlichen Veranstaltungen der Stadt sollte ab dem kommenden Jahr gänzlich auf Plastikmüll verzichtet werden.

Stralsund. Einen deutlichen Beitrag zur Müllreduzierung und dafür für den Umweltschutz kann jede Stadt leisten, indem sie etwa dafür sorgt, dass auf den Festen und Veranstaltungen kein Einweggeschirr mehr genutzt und so Plastikmüll vermieden wird. Das Instrument dafür sind Satzungsregelungen für öffentliche Veranstaltungen. Bereits Anfang des Jahres 2021 kündigte der Oberbürgermeister dazu einen Satzungsentwurf an, der bis heute aber noch nicht vorgelegt wurde. Dazu erklärt die von SPD und Bündnisgrünen unterstützte OB-Kandidatin Melanie Rocksien-Riad (parteilos):

„Die Stralsunder Stadtverwaltung hatte sich bereits vor geraumer Zeit dazu positioniert, dass bei Festen und Veranstaltungen künftig kein Einweggeschirr mehr genutzt werden darf. Dieser Schritt ist überfällig, denn bereits heute finden auch in Corona-Zeiten öffentliche Veranstaltungen statt. Wir sind gut beraten unsere Vorbildfunktion wahrzunehmen, den Verzicht auf Plastikgeschirr auf großen Veranstaltungen durchzusetzen und einen Beitrag dazu zu leisten, Plastikmüll zu vermeiden.

Ich hoffe daher, dass die entsprechenden Regelungen nun unverzüglich in der Bürgerschaft vorgelegt werden. Ich hoffe ebenfalls, dass wir im kommenden Jahr spätestens ab Frühjahr wieder viele Großveranstaltungen in der Hansestadt Stralsund haben und dass wir das dann ohne Plastikmüll gewährleisten können. Dazu ist es erforderlich, die notwendigen Satzungen zeitnah umzusetzen, denn damit würde die Stadt einen weiteren großen Schritt in Richtung Umweltschutz gehen – ein Zeichen für eine attraktive und zukunftszugewandte Stadt.“